0800 44 11 777

Technische Analyse | Trendlinien & Trendkanäle


Sinn der Chart-Darstellung ist es, aus den historischen Verläufen Anhaltspunkte für die Wahrscheinlichkeit der nächsten Bewegung(en) zu erhalten. Durch Verbinden der signifikanten Tiefs(Hochs) in einer Aufwärts(Abwärts)bewegung mittels einer geraden Linie erhalten wir Trendlinien. Über- bzw. unterschreitet der Kursverlauf diese Linie, sehen Charttechniker einen „Trendlinienbruch“ mit der Wahrscheinlichkeit einer weiteren Bewegung in die gerade angenommene Richtung. Tut der Kurs das nicht und kehrt über die Trendlinie wieder in den ursprünglichen Trend zurück, spricht man von „Bullenfalle“ bzw. von „Bärenfalle“.

Trendkanäle erhält man durch Zeichnen einer Parallelen zur Trendlinie, die bei Aufwärtsbewegungen die signifikanten Hochs, bei Abwärtsbewegungen die signifikanten Tiefs miteinander verbindet. Oftmals kann beobachtet werden, dass sich ein Kursverlauf innerhalb solcher Trendkanäle bewegt.

Was sagt diese Wellenbewegung aus? Es ist wichtig, die Marktbewegungen, die sich hinter den Chart-„Bildchen“ versteckt, im Prinzip zu verstehen. Nehmen wir eine Aufwärts-Wellenbewegung in einem Trendkanal: Zuerst herrscht Kaufdruck. Viele Marktteilnehmer schätzen z.B. den Kurs einer Aktie momentan als günstig ein, vielleicht infolge unerwartet guter Gewinnmeldungen für ein Quartal. Sie treten als Käufer auf. Diejenigen, die die Aktie gerade besitzen, wollen die Aktie zu dem aktuellen Preis nicht verkaufen, da sie natürlich auch von der Unternehmensmeldung gehört haben. Er herrscht also eine größere Nachfrage an Aktien als das aktuelle Angebot hergibt. Potentielle Käufer, die nicht mit Aktien bedient werden können, bieten einen höheren Preis, um Verkäufer zu locken. Tatsächlich finden sich Verkäufer, die bereit sind, Aktien zu diesem höheren Preis abzugeben (aus den unterschiedlichsten Motivationen wie Gewinnmitnahmen, Umschichtungen etc.). Der gehandelte Kurs steigt. Noch immer sind aber weit mehr willige Käufer im Markt als willige Verkäufer zum neuen aktuellen Preis. Einige Käufer bieten wieder einen höheren Preis für die Aktie, worauf sich wieder einige Verkäufer finden. Der Kurs steigt weiter. Durch die Aufwärtsbewegung des Kurses werden weitere potentielle Käufer auf die Aktie aufmerksam, der Kaufdruck steigt und führt nach genanntem Prinzip zu immer höheren Kursen. Irgendwann dreht das Sentiment, d.h. der immer weiter steigende Kurs wird von immer mehr Verkäufern als attraktiv bewertet und von immer weniger Käufer als gute Einstiegsgelegenheit angesehen. Angebot und Nachfrage halten sich irgendwann die Waage, der Kurs stagniert. Die Käufer, die zuerst gekauft haben, sind zum Teil vielleicht kurzfristig orientierte Trader, die einen schönen Kursanstieg sehen und sich nun auf die Verkäufer-Seite schlagen. Das Verhältnis Angebot zu Nachfrage kippt und es gibt auf einmal zum aktuellen Kurs mehr willige Verkäufer im Markt als Käufer. Die ersten Verkäufer können nicht mehr mit Geld für ihre Aktien bedient werden und senken ihren Preis, bis sich wieder willige Käufer finden. Der Kurs fällt. Aus Angst, dass der Kurs noch weiter fallen wird, möchten immer mehr Verkäufer noch „zu einem guten Preis“ ihre Buchgewinne realisieren. Die Anzahl der Verkäufer steigt. Käufer, die beim zwischenzeitlichen Höchstkurs gekauft haben, bekommen Angst, dass sie weiter in die Verlustzone geraten und realisieren ihre Stop Loss Order. Die Anzahl der Verkäufer steigt. Jetzt gibt es weit mehr Verkäufer im Markt als Käufer und die ersteren bieten ihre Aktien zu immer tieferen Preisen an. Nach und nach zeigen sich immer mehr willige Käufer, da der Kurs für diese ja attraktiver wird. Das Verhältnis Käufer zu Verkäufer gleicht sich wieder aus und kehrt sich schließlich wieder um.

 

 

Sehr geehrte Internetbesucher,
auf den folgenden Seiten bieten wir Ihnen als vertraglich gebundener Vermittler nach § 2 Abs.10 des Kreditwesengesetz – KWG im Auftrag, im Namen und für Rechnung der DonauCapital Wertpapier AG, Passauer Str. 5, 94161 Ruderting folgende Finanzdienstleistungen an:
die Anlageberatung, § 1 Abs. 1a Nr. 1 a KWG | die Anlagevermittlung, § 1 Abs. 1a Nr. 1 KWG | die Abschlussvermittlung, § 1 Abs. 1a Nr. 2 KWG.
Ihr künftiger Vertragspartner DonauCapital Wertpapier AG verfügt über entsprechende Erlaubnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die actior AG ist im bei der BaFin geführten öffentlichen Register vertraglich gebundener Vermittler einsehbar.
Bitte besuchen Sie auch unsere: Forex, CFD und Futures Webseite.