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Entwicklung und Perspektiven des Marktes für CFDs
In den frühen 90er Jahren wurde im Bereich Investmentbanking der UBS in London das neue Produkt Contracts for Difference, kurz CFDs, auf den Markt gebracht. Hintergrund der Entwicklung des neuen Produktes der Differenzkontrakte waren Steuereinsparungen: In Großbritannien wurde die sogenannte Stempelsteuer (stamp tax) für Aktiengeschäfte eingeführt, die mit CFDs umgangen werden konnte. Ein tatsächliches Aktiengeschäft wird nämlich nicht vollzogen, stattdessen lediglich ein Vertrag zwischen zwei Parteien geschlossen, die den Wertunterschied (Differenzbetrag = Gewinn oder Verlust) eines Finanzinstruments austauschen.
Aufgrund der enormen Möglichkeiten der CFDs stieg ihre Bedeutung rasant an – gegenwärtig sind ca. 25 % des täglichen Handelsvolumens der Londoner Börse auf CFDs zurückzuführen.
Die actior AG zählt zu den CFD - Pionieren in Deutschland: mit dem damaligen Partner IFX in London bot die actior AG 2001 mit CFDs noch ein absolutes Nischenprodukt an. Inzwischen nutzen bereits rund 60.000 Anleger in Deutschland CFDs. Wir gehen davon aus, dass sich der Interessentenkreis auf 200.000 Kunden in Deutschland ausweiten wird – in Zeiten der Krise also einer der wenigen Wachstumsmärkte.
Neben Zuläufen aus dem Bereich Aktienhandel generieren CFDs besonders aus dem riesigen Zertifikate-Markt weiteres Kundenpotential. Zertifikate, der Deutschen liebstes Kinde, sind durch die Finanzkrise – speziell der Lehman Brothers-Pleite - in Misskredit geraten. Es hat sich gezeigt, dass vermeintliche Schutzmechanismen vieler Zertifikate-Typen bei großer Volatilität nur auf dem Papier bestehen, einem Praxistest aber nicht standhalten. Ohnehin bieten CFDs gegenüber Zertifikaten vor allem größere Transparenz, während manche „Scheine“ in ihrer komplizierten Konstruktion selbst von Fachleuten nicht verstanden werden. Nicht zufällig ergeben sich daher manche Zweifel an der korrekten Kursstellung von Zertifikaten, deren Spread meist ohnehin deutlich höher liegt als bei CFDs. Daß dennoch bislang viele Trader an Zertifikaten fest halten, kann nur durch den jahrelangen Gewöhnungseffekt erklärt werden.
Bei der Auswahl von CFD - Anbietern ist zunächst darauf zu achten, ob der Emittent eigene Kurse stellt. Dies ist das Geschäftsmodell angelsächsischer Anbieter, in deren Verträgen der Kunde die Kursstellung des Emittenten zu akzeptieren hat – und damit ähnlich „ausgeliefert“ ist wie bei Zertifikaten auch. Diese Praxis hat den CFDs teilweise ein schlechtes Image eingetragen – zu Unrecht.
Bei Anbietern wie der Saxo-Bank, langjähriger Partner der actior AG, handelt der Kunde bei einer deutschen Aktie 1:1 den Xetra-Kurs (bei amerikanischen Werten den originalen Nasdaq- oder Nyse-Kurs etc.). Gleiches gilt auch für Indizes, sodaß hier – im Gegensatz zu Zertifikaten – absolute Transparenz besteht.
Deutlich einfacher ist die Auswahl des Handelsinstruments: die aufwändige Suche nach den zahllosen Zeritfikate-Produkten der nicht minder zahllosen Anbieter entfällt. So gibt es eben nur ein Dax - CFD, das übrigens simultan zum Dax-Future-Kurs getaxt wird (allerdings auf dem Niveau des Kassa-Marktes) und so bis 22Uhr handelbar ist. Dagegen enden CFDs auf Xetra-Werte um 17.30Uhr, da diese eben gekoppelt sind an die Preisstellung bei Xetra.
Der neben der Transparenz größte Vorteil des CFD - Handels ist die günstige Gebührenstruktur. Mit diesen geringen Kosten erreicht der Preiskampf langsam einen Boden, der durch den massiven Eintritt angelsächsicher Anbieter in Deutschland eingeläutet wurde. Die Margen der Anbieter sind inzwischen derart gering, dass die Luft für weitere Preissenkungen kaum vorhanden ist – sofern der Anbieter eben nicht, wie einige große Player auf dem deutschen Markt – an den Verlusten der Anleger partizipiert!
Mit der Finanzkrise hat das gehandelte Aktien-Volumen dramatisch abgenommen. Aktien-CFDs als gehebelte Anlageinstrumente haben somit eine wichtige Funktion zur Sicherung der ausgedünnten Liquidität – auch wenn übereifrige „Anlegerschützer“ in guter alter deutscher Tradition, wonach Spekulation „Teufelszeug“ sei, von CFDs abraten.
Es geht jedoch nicht darum, Anleger vor CFDs zu schützen, zumal fast alle CFD - Trader bereits mit anderen gehebelten Instrumenten Erfahrung haben. Aus nunmehr 8-jähriger Erfahrung als CFD - Anbieter wissen wir vielmehr, dass es auf eine gute Beratungsleistung ankommt. Diese Unterstützung besteht aus mehreren Säulen: zunächst – und am wichtigsten - im Risikomanagement, um typische Fehler zu vermeiden (z.B. ungestoppte Positionen). Eine derartige Hilfestellung schafft eine win-win-Situation zwischen Anbieter und Kunden, da Verluste die Motivation zum traden minimieren und so letztlich auch uns schaden.
Hinzu kommt zweitens Hilfe bei der Auswahl der geeigneten Märkte, die sowohl dem Risikoprofil als auch dem zur Verfügung stehenden Trading-Kapital des Kunden entsprechen.
Als actior AG machen wir immer wieder die Erfahrung, dass den Kunden die zündende Trading-Idee fehlt. Wir bieten daher gegen ein geringes Aufgeld der Trading-Gebühren konkrete Handelsempfehlungen an, die wir nach sorgfältiger Recherche unserer Analysten gewinnen – und auf Wunsch für den Kunden umsetzen. Somit erhöht sich die Erfolgswahrscheinlichkeit der Kunden um ein Vielfaches – erneut eine win-win-Situation. Flankierend bieten wir mit dem „Trading-Partner“ eine intensive, absolut individuelle Einzelbetreuung an.
Fazit: CFDs sind im Bereich gehebelter Produkte der Zukunftsmarkt schlechthin. Allerdings ist streng auf die Auswahl des Anbieters zu achten, wobei insbesondere Kursstellung und Betreuung die entscheidenden Qualitätskriterien sind. Auch hier gilt: billig ist nicht gleichzeitig gut, mittelfristig ist echte Qualität immer günstiger!
CFD's | Wie funktioniert CFD-Handel bei der actior AG?
AllgemeinesWenn Sie Ihr CFD-Konto eröffnet und den Ersteinschuss hinterlegt haben, können Sie über die Online-Tradingplattform, per Telefon und Fax handeln oder beide Möglichkeiten kombinieren.
Über das Online-System und einen Web-Browser erhalten Sie Zugang zu Ihrem Konto. Die Konten werden über Nacht bewertet. Auszüge und Vertragshinweise werden, falls notwendig, auch per Post verschickt.
Corporate actions, besondere Auszahlungen und Dividenden, die eine Aktie beeinflussen, spiegeln sich im Wert Ihres CFD-Kontrakts wider. Sie schneiden niemals aufgrund solcher corporate actions besser oder schlechter ab.
Haben Sie einen CFD-Kaufkontrakt, so wird Ihnen der Wert der Nettodividende am Abschlagstag gutgeschrieben. Haben Sie einen CFD-Verkaufskontrakt, wird Ihnen die Bruttodividende am Abschlagstag belastet.
CFD-Kontrakte verleihen Ihnen keine Stimmrechte im Zusammenhang mit den Referenzaktien.
Die Kommunikation mit allen Online-Systemen wird durch die Verwendung einer Standard-128-Bit-Verschlüsselungs- Technologie geschützt, darüber hinaus werden die internen Netzwerke durch Firewall-Hardware gesichert. Die Trading-Systeme sind nach einem Mehrschichtsystem aufgebaut, so dass für den unwahrscheinlichen Fall, dass eine Schicht beeinträchtigt sein sollte, das System als Ganzes immer noch sicher ist.
Es gibt keine Fristen für CFD-Kontrakte; somit können Sie eine Kauf- oder Verkaufsposition so lange halten, wie Sie möchten. Für alle Gelder auf Ihrem CFD-Konto werden auf Grundlage der täglichen Cash-Position monatlich Zinsen gutgeschrieben.
CFD's | Wie funktioniert CFD-Handel?
Was sind CFD's (Contract for Differences) ?
Aktien-CFDs sind künstliche Aktien-Positionen (Aktienderivative) – und eine der besten Methoden für Aktiengeschäfte mit langer oder kurzer Laufzeit. Der CFD-Handel ähnelt dem normalen Aktiengeschäft; der Preis entspricht dem Börsenpreis der zugrunde liegenden Aktien.
Ein Contract for Difference oder CFD (Differenzgeschäft) ist ein Vertrag zwischen zwei Parteien. Der Vertragswert eines CFD wird bestimmt durch Anzahl der im Vertrag genannten Referenzaktien, multipliziert mit dem Kurs der zugrunde liegenden Referenzaktie. Die „Referenzaktien” sind die im CFD-Kontrakt genannten Basisaktien.
Die wirtschaftliche Leistung von CFD-Kontrakten wird bestimmt durch die Leistung der zugrunde liegenden Referenzaktien. Obwohl CFD-Kontrakte die Preisbewegung der zugrunde liegenden Referenzaktie widerspiegeln, berechtigen sie nicht dazu bzw. erfordern sie nicht, die effektiven Aktien zu erwerben oder zu liefern.
Sie zahlen nicht für das gesamte Aktienhandelsvolumen, sondern nur eine Einlage (englisch: Margin) von ca. 10% des Vertragswerts.
Sowohl von steigenden als auch von sinkenden Aktienkursen können Sie profitieren: Sind Sie Inhaber einer Kaufposition, so machen Sie Gewinn, wenn der Vertragswert steigt. Eröffnen Sie hingegen eine Verkaufsposition, machen Sie Gewinn, wenn der Vertragswert sinkt.
Wenn Sie CFD kaufen und länger als einen Tag halten, zahlen Sie für die Position Zinsen. Wenn Sie das CFD verkaufen (also short gehen), dann erhalten Sie Zinsen. Bei einem CFD haben Sie kein Stimmrecht. Trotzdem erhalten Sie bei einem CFD-Kauf Dividenden. Bei einem Leerverkauf (Short) zahlen Sie die Dividenden.
Sie können die Aktien sehr schnell kaufen und verkaufen, und Sie können CFD unbefristet lange offen halten: ein wesentlicher Vorteil im Vergleich zu Optionen.
Warum CFDs handeln?
Ein Aktien-CFD-Geschäft wird in der Regel ebenso schnell abgewickelt wie der Handel mit den zu Grunde liegenden Aktien.
Einen weiteren Vorteil des CFD-Handels stellt die Transparenz des Marktes dar: Die Aktien-CFDs haben den gleichen Preis wie die Referenzaktien an der Börse.
Zudem bieten CFDs hohe Flexibilität: Sie können von steigenden und von fallenden Kursen profitieren.
Aktien-CFD erlauben das einfache Shorten (Leerverkauf mit anschließendem Zurückkauf einer Aktien) und das Longen (Kaufen und anschließendes Verkaufen) von Aktien.
Erfahrenen und risikobereiten Investoren ermöglichen CFDs, mit Hebel zu arbeiten: Ein Anstieg einer Aktie von 1 % kann mit einem 10fachen Hebel in 10 % Gewinn verwandelt werden. Bei einer falschen Einschätzung des Marktes kann dies aber auch zu hohen Verlusten führen, die über dem eingesetzten Betrag liegen.
Aktien-CFD-Geschäfte führen zu keiner Eigentumsübertragung, d.h. die gewöhnlichen Publizitätsvorschriften der Börse treffen nicht zu; Handelsgeschäfte werden nicht veröffentlicht.
Sollten Sie Aktienbestände haben, die Sie nicht verkaufen wollen, so können Sie diese durch einen Leerverkauf „hedgen“ oder schützen. Dieses „hedgen“ erlaubt Ihnen Ihre kurzfristige Risiken auf Null zu stellen ohne Stimmrechte oder eventuelle Steuervorteile zu verlieren.
CFD-Marginhandel
Sie handeln zum Börsenkurs der zugrunde liegenden Aktie und zahlen eine Provision, die als prozentualer Anteil des Transaktionswerts berechnet wird. Jedoch brauchen Sie nicht den Gesamtwert der CFD Position zu zahlen. Je nach Aktientyp leisten Sie nur eine Anzahlung (oder Einschusszahlung) von 10% des zugrunde liegenden Kontraktwerts.
Solange Ihre Position offen bleibt, wird Ihr Konto mit Zins- und Dividendenausgleichsbeträgen belastet, bzw. werden diese dem Konto gutgeschrieben. Ob es sich bei den Zins- und Dividendenausgleichsbeträgen um Belastungen oder Gutschriften handelt, hängt davon ab, ob Sie einen CFD zur Eröffnung von Kaufs- oder Verkaufspositionen (sogenannten „Long”- oder „Short”-Positionen) verwenden.
Wenn Sie eine „Long”-Position unterhalten, wird Ihr Konto als Zinsausgleich belastet, während Dividenden dem Konto gutgeschrieben werden. Die Auswirkung dieses Ausgleichs spiegelt die Auswirkung beim herkömmlichen Aktienkauf wider.
Wenn Sie eine „Short”-Position (Leerverkauf) unterhalten, werden Ihrem Konto Zinsausgleichsbeträge gutgeschrieben, wohingegen das Konto hinsichtlich Dividenden belastet wird. Auch die Auswirkung dieses Ausgleichs spiegelt die Auswirkung beim herkömmlichen Aktienverkauf wider.
Der Zinssatz, den sie für die Eröffnung einer „Long”-Position zahlen oder den Sie für die Eröffnung einer „Short”-Position bekommen, ist in einem Schreiben angegeben, das Sie bei der Kontoeröffnung erhalten.
Falls Sie am Tag nach der Dividendenausschüttung eine offene CFD-Position auf einer bestimmten Aktie unterhalten, wird Ihr Konto mit Hinblick auf die Dividende ausgeglichen. Sowohl für „Long”- als auch für „Short-Positionen” wird die Nettodividende auf Ihrem Konto verbucht.
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